Warum Bologna?
Warum kann man Bologna nicht mehr vergessen, wenn man einmal dort war? Warum möchte man in Bologna bleiben, wenn man einmal dort ist? Warum kann man nicht erklären was an Bologna gefällt?
Weil es schwierig ist, eine Atmosphäre zu beschreiben.
 Wir schlagen Euch vor, einfach zu probieren, bei Sonnenuntergang unter den Arkaden zu spazieren und Euch von der Musik der Strassenkünstler berieseln zu lassen.
Setzt Euch an die Sonne des stillen Stefanplatzes oder holt Euch im Zentrum einen Aperitif in einer der vielen Osterie, die die Stadt berühmt gemacht haben.
Ihr könnt den Abend in einer der typischen Gaststätten beenden und die Köstlichkeiten der bolognesischen Küche kosten (Tortellini, Tagliatelle al ragù, usw.).
Bologna ist auch Sitz der ältesten Universität der Welt und ist im kulturellen Bereich eine der lebhaftesten Städte Italiens. Bologna ist eine menschenfreundliche Stadt, wo man sich noch zu Fuss fortbewegen kann und wo man noch die Gelegenheit hat, sich mit den in ganz Italien bekannt freundlichen Bewohnern zu treffen.
Wenn Du schon in Bologna gewesen bist, versuch uns zu erklären, warum es Dir gefallen hat: schicke uns eine
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 Die Geschichte Bolognas beginnt um das Jahr 1200 v.Chr. mit der Villanovianischen Kultur.
Im VI Jahrhundert v.Chr. entsteht eine erste Ortschaft, die von den Etruskern Félsina genannt wird. Diese Ortschaft wird später von den Galliern besetzt. Im II Jahrhundert wird Félsina von den Römern erobert und erhält den Namen Bononia.
Während des Zerfalls des Römischen Reiches fällt die Stadt unter verschiedene Herrschaften: der byzantinischen, der longobardischen und zum Schluss unter die Herrschaft des Kirchenstaates.
Die Stadt Bologna wird immer blühender und wird in der Zeit der Kommune ein wichtiges Zentrum, das den Stolz seiner Autonomie als Freie Kommune bestätigt.
Und gerade hier wird im Jahre 1088 die erste Universität gegründet. In dieser Zeit entstehen zahlreiche Türme, Symbol des Ansehens der bolognesischen Bürger.
Im Jahre 1500 gehört Bologna endgültig dem Kirchenstaat an, der die Architektur mit neuen Kirchen bereichert.
Im Jahre 1796 marschieren die französischen Truppen ein, aber nach dem Wiener Kongress (1815) wird die Stadt wieder der Kirche übergeben. Die Österreicher werden sich hier niederlassen, aber im Jahre 1860 wird Bologna endgültig dem Italienischen Reich angeschlossen.
 In Bologna erstrecken sich die Arkaden über ca. 38 Km! Man kann herrlich geschützt - im Sommer von der Sonne und im Winter vom Regen - spazieren gehen.
Die Arkaden entstanden, als die Universitätsbevölkerung zunahm und neue Wohnungen gebraucht wurden. Die oberen Stockwerke der Gebäude wurden ausgebaut um neue Zimmer zu schaffen und man liess in Strassenhöhe den Platz für den Durchgang und den Handel.
 Die Universität von Bologna entstand dank des Treffens von wichtigen Rechtsgelehrten (die sogenannten "glossatori"), die eingeladen wurden, um die antiken Gesetzbücher des Römischen Rechtes zu erläutern.
Der Ursprung der Universität war in anderen Städten, zum Beispiel in Paris, an die Kirche und die Monarchische Autorität gebunden. In Bologna, hingegen, stellt das Studium ein Beispiel der weltlichen Schule dar, das sich auf eine enge Beziehung zwischen Studenten und Kommune stützt.
Das Leben der Universität war schon immer sehr eng an das der Stadt gebunden.
 Die bolognesische Küche, die der Stadt den Namen "la grassa" ("die Fette") gegeben hat, ist in der ganzen Welt bekannt.
Besonders berühmt sind die wohlschmeckenden tortellini. Die Sage berichtet, dass sie dem Nabel der Venus nachgebildet sind.
Die berühmten tagliatelle, meist mit ragů gewürzt, immer laut Sage, sollen die langen blonden Haare der Lucrezia Borgia am Tag Ihrer Hochzeit mit dem Duca von Ferrara, Alfonso D'Este nachahmen.
Ebenfalls wohlschmeckend und unbedingt zu kosten sind die feinen lasagne verdi alla bolognese (grüne Lasagne auf bolognesische Art) und die passatelli in brodo di carne (Passatelli in Rindsuppe).
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